Philosophie

„Es ist mehr Vernunft in unserem Leibe als in unserer besten Weisheit.“

In Anlehnung an dieses Nietzsche-Zitat sind für mich die körperlichen Symptome und deren Betrachtung im Zusammenhang die Leitlinie für meine Beratung und Behandlung. Die Grundlage dazu bildet ein ausführliches Gespräch, bei dem ich sowohl die Funktions- und Dysfunktionsmuster als auch auch die persönliche Erlebnisebene des Patienten erfahren möchte.

Das übergeordnete Ziel ist dabei, aus einer Gesamtschau gemeinsam mit meinen Patienten aus den verschiedenen Möglichkeiten einen individuellen Behandlungsweg herauszuarbeiten.

Neben organisch strukturellen Veränderungen betrachte ich den Haltungs- und Bewegungsapparat unter dem Gesichtspunkt von Funktionsstörungen als Ursache für Beschwerden. Dazu benutze ich in Ergänzung des Anamnesegesprächs die manualmedizinische Untersuchung und manuelle Muskelfunktionsdiagnostik. Wenn sich daraus eine Notwendigkeit ergibt, überweise ich zum Röntgen oder zur Kernspintomografie.

Bei der Wahl der Behandlungsmethode beziehe ich die Betrachtungsweise des Patienten mit ein. Nach dem Prinzip „sowohl als auch“ entscheiden wir gemeinsam zwischen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Behandlungsmethoden, ohne den Patienten in ein vorgefertigstes Konzept einer Therapiemethode zu zwängen.

Wichtig ist mir persönlich, bei meinen Patienten ein salutogenetisches Verständnis hervorzurufen: Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit von Erkrankung und Therapie. In diesem Sinne berate ich auch als Zweitmeinung.